Aminosäuren beim metabolischen Syndrom

US-Wissenschaftler untersuchten die Aminosäurenkonzentrationen bei Patienten mit beginnendem metabolischen Syndrom und bei gesunden Kontrollpersonen. Tyrosin und Isoleucin waren bei Patienten mit metabolischem Syndrom signifikant erhöht, während Lysin und Methionin bei diesen Patienten vermindert waren.

Lysin korrelierte negativ mit Entzündungsbiomarkern; Methionin korrelierte negativ mit dem Blutdruck und gewissen Entzündungsbiomarkern. Die Autoren der Studie kamen zu dem Schluss, dass erhöhte Spiegel von Isoleucin und verminderte Spiegel von Lysin als frühe Biomarker des metabolischen Syndroms angesehen werden könnten.

Referenz:
Reddy P, Leong J, Jialal I: Amino acid levels in nascent metabolic syndrome: A contributor to the pro-inflammatory burden; J Diabetes Complications. 2018 May;32(5):465-469.

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